Weltgebetstag 2018

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Zum Weltgebetstag am 2. März 2018 aus Surinam:
Gottes Schöpfung ist sehr gut!

Mit 542.000 Einwohnern ist Surinam das kleinste unabhängige Land auf dem südamerikanischen Kontinent. Die ehemalige Kolonie Niederländisch-Guyana ist erst seit 1975 eigenständig. Surinam vereint auf kleinem Raum niederländische und kreolische, westafrikanische und indische, aber auch indonesische und deutsche Einflüsse.

In der Hauptstadt Paramaribo, wegen ihrer Holzbauten Weltkulturerbe seit 2002, stehen Kirche, Moschee, Hindu-Tempel und Synagoge einträchtig nebeneinander. Knapp die Hälfte der Bevölkerung sind Christen. Neben der römisch-katholischen Kirche spielt vor allem die Herrnhuter Brüdergemeine eine bedeutende Rolle.

Das einst gut ausgebaute Sozialsystem ist mittlerweile kaum noch finanzierbar, weil die Wirtschaft von Rohstoff-Exporten abhängig ist. Die Preisschwankungen auf dem Weltmarkt treffen den surinamischen Haushalt empfindlich. Folglich gerät das gesellschaftliche Gleichgewicht aus den Fugen, und das wird besonders für Frauen und Mädchen zum Problem.

Der Weltgebetstag am 2. März 2018 bietet Gelegenheit, Surinam und seine Bevölkerung näher kennenzulernen. Mit Kollekten und Spenden fördert das deutsche Weltgebetstags-Komitee auch die Frauenarbeit der Herrnhuter Brüdergemeine in Surinam. Sie bietet qualifizierte Weiterbildungen für Jugendleiterinnen an, die jungen Frauen in Schwierigkeiten zur Seite stehen.

 

Der Gottesdienst zum Weltgebetstag wird in diesem Jahr in der katholischen Gemeinde St. Maria Magdalena in Wuppertal-Beyenburg stattfinden. Die Uhrzeit stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Bitte achten Sie auf die Plakate und die Abkündigungen in den Gemeinden.

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