Rückblick Zukunftswerkstatt

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Die Zukunft, die wir wollen, muss erfunden werden, sonst bekommen wir eine, die wir nicht wollen. Joseph Beuys

 

Insgesamt 39 Teilnehmer mit Presbyterium und Pfarrerin Yvonne Bangert  trafen sich am Samstag, den 07.10.2017 in unserer Kirche in Laaken, um über die Zukunft unserer Gemeinde nachzudenken. In einer  guten Atmosphäre wurden konstruktive Gespräche geführt, die von Pfr. Benedetti und Pfr. Hinterberg vom Amt für Gemeindeaufbau und Organisationsentwicklung der rheinischen Landeskirche moderiert wurden. Pfr. Schumacher war leider nicht anwesend, übermittelte aber seine Gedanken zum Thema „Zukunft “ in einem Grußwort.

„Die Arbeit in unserer Gemeinde ist bunt, gut und wertvoll.
 Die Arbeit soll in 10 Jahren noch genauso gut, lebendig und aktiv sein wie heute.“
Unter dieses Motto stellte das Presbyterium die Zukunftswerkstatt. Es ging um das „soll“, um die Frage, wie wir die nächste Generation an Teilnehmern und Ehrenamtlichen in unsere Gemeinde einladen und nichts an der jetzigen wertvollen Lebendigkeit einbüßen.

  • Wo (Wie) will Gott uns haben?
  • Welche Ausrichtung, welches Profil wollen wir unserer Gemeinde geben?
  • Wie soll es mit unserer Gemeinde in Zukunft weitergehen?

Das Presbyterium hatte bereits im Vorfeld intensiv an den Fragen gearbeitet und so war es richtig spannend, welche weiteren Sichtweisen aus der Gemeinde hinzukommen würden.

In der Zukunftswerkstatt waren alle Teilnehmer als Experten gefragt, Anregungen, Kritik und Wünsche gemeinsam zu bearbeiten und zu entwickeln. Alle Ideen und Zielvorstellungen waren wichtig und wurden notiert! Hierbei entstanden lebhafte und tiefgreifende Gespräche, bei denen verschiedene Ansätze, Wege und Möglichkeiten der Gemeindearbeit diskutiert wurden. Viele Ideen, Wünsche und Gedanken kamen zur Sprache und wurden auf großen Plakaten festgehalten.

Natürlich durfte neben den Beratungen auch der gemütliche Teil nicht fehlen. Bei Kaffee, Tee und Selbstgebackenem wurde ungezwungen über Gott und die Welt geplaudert.

 

Nach der kleinen Stärkung konnten die Teilnehmer die zuvor gesammelten Anregungen mit Bewertungspunkten versehen. Besonders hoch bewertet wurde Folgendes (Nennungen thematisch sortiert):

  • alternative Orte, Zeiten und Formen für Gottesdienste
  • Sehnsucht nach Glauben wecken, Glaubenskurse, geistliche Angebote, spezifisch für bestimmte Altersgruppen
  • Einladen und einladend sein, Gemeinde als Zuhause für alle Altersgruppen, „Geh-hin“-Gemeinde (persönliche Ansprache außerhalb der gemeindlichen Gebäude)
  • Glaubwürdig, verkündigend, persönlicher Einsatz, „ora et labora“ („Bete und Arbeite“)

 

Einige der konkreten Ideen wollen wir gern sehr bald schon umsetzen. Diese und auch die übrigen Punkte sollen aber nicht allein als Auftrag an das Presbyterium verstanden werden, sondern als Auftrag aus der Gemeinde an die Gemeinde, denn nur so entsteht eine lebendige Gemeinde mit gemeinsamen Zielen als Zuhause für alle.

 

Wir bedanken uns bei allen, die an dem Nachmittag mitüberlegt, mitgeplant und mitdiskutiert haben und bei allen, die uns im Vorfeld ihre Ideen und Anregungen übermittelt haben. Aber auch weiterhin sind Ihre weiteren Überlegungen, Ideen und Möglichkeiten zur Realisierung gefragt! Nur gemeinsam können wir etwas bewegen. Es wird mit Sicherheit eine Fortsetzung der Zukunftswerkstatt geben und darauf freuen wir uns schon jetzt!

 

Sandra Schmitz

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